Vir vissen viel von Vampiren

 

 

Das "Kleine Vampirlexikon" wächst täglich um mindestens einen Eintrag. Wer selbst einen schreiben möchte, tut das am besten unter info@vampirhandbuch.at.

Nur die besten kommen durch - die anderen zerfallen zu Staub...

 

 

 

Das Kleine Vampirlexikon

 

Auszählreime: Scheinbar ein harmloses Kinderspiel. Aber wie das so ist mit den harmlosen Dingen. In Wahrheit ein uraltes Erkennungsritual der Vampire.

 

Bleistift: hilft zumindest gegen kleine Vampire und Imitatoren von Dracula. Sollte in keinem Erste-Hilfe-Kasten fehlen (siehe Zahnstocher).

 

Blutspender 1: Lebensretter im Nicht-Vampir-Universum. Ernst gemeint: Geht hin, Leute!

 

Blutspender 2: Steht in von Vampiren frequentierten Lokalen auf der Speisekarte gerne unter „Tagesgericht“.

 

Blutspender 3: Erfrischungsautomat in Lokalen, die man nicht ohne Halsschutz betreten sollte.

 

Blutsbrüderschaft: Auch Vampire machen Urlaub, und dazu gehört natürlich auch eine der beliebten typischen Verhaltensweisen: Eimertrinken auf Mallorca. Das Setting: 4 Vampire, 4 Trinkhalme, 1 Einheimischer.

 

Blutstropfen: Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

 

Burg Kreuzenstein: siehe Quentin Tarantino

 

Carmilla: Sie ist eine der größten literarischen Vampir-Erscheinungen (ausführlich in DRACULA – MYTHEN UND WAHRHEITEN).

 

Deneuve, Catherine: Sie ist die schönste aller Vampirinnen - zusammen mit David Bowie und Susan Sarandon im Film "The Hunger" von 1983.

 

 

Dracula: Gilt landläufig als der Stammvater der Vampire, ist aber in Wahrheit nur einer von vielen, die eingemeindet wurden und ihr Scherflein zum Mythos beigetragen haben. In der literarischen Ausformung des Romanes von Bram Stoker hat er allerdings tatsächlich das Ziel der Unsterblichkeit erreicht.

  

Falco: in Wiener Blut. www.youtube.com/watch?v=0dcVaERe9Fw

 

Familienalbum: Gibt es in jedem anständigen Vampir-Haushalt, sozusagen die mobile Form der Ahnengalerie.

 

Fledermaus: 1. Eine Laune der Evolution.

 

Fledermaus: 2. scherzhaft auch „Kanarienvogel der Vampire“ genannt. Wird in vielen Haushalten im Käfig gehalten und gilt als treuer Gefährte. Selten sind die singenden Fledermäuse, für sie werden auf Auktionen hohe Preise erzielt.

 

Fledermaus: 3. „Die Fledermaus“ ist eine populäre Operette von Johann Strauß. Mehr dazu in DRACULA – MYTHEN UND WAHRHEITEN.

 

Geheime Seiten: hat natürlich jeder Vampir. Aber nicht jedes Buch. DRACULA - MYTHEN UND WAHRHEITEN schon. Also: wenn Sie wirklich alles lesen wollen, werden Sie zum Messer greifen müssen...

 

Gartenzaun: Als Aneinanderreihung von spitzen Pfählen von manchen für einen wirksamen Schutz gegen Vampire gehalten. Da lacht der Vampir und geht durch die Gartentür.


Hämatom 1: Medizinische Bezeichnung für eine Blutansammlung aus verletzten Blutgefäßen, wobei Blut austritt in das umliegende Körpergewebe.

Hämatom 2: In Vampirkreisen Bezeichnung für ein kleines Glas (vergleichbar dem österreichischen Stamperl oder dem deutschen Kurzen).

 

Lindtpaintner, Peter: geboren 1791 in Coblenz, gestorben 1856 in Nonnenhorn am Bodensee; ein glückloser Vampir-Komponist. Mehr dazu in DRACULA – MYTHEN UND WAHRHEITEN.

 

Lola: Als der „blaue Engel“ ebenso liebenswürdig wie falsch bezeichnet, ist Lola in der Darstellung von Marlene Dietrich (vgl. Vamp 2) zu einem der Prototypen des Vamptums geworden. Ein anständiger Vampir will von derlei Verirrungen nichts wissen.

 

Lugosi, Bela: Er ist der Dracula, der das Bild für immer prägte (ausführlich in DRACULA – MYTHEN UND WAHRHEITEN).

 

Marschner, Heinrich August: geboren 1795 in Zittau, gestorben 1861 in Hannover. Der Komponist entstammte einer aus Böhmen eingewanderten Handwerkerfamilie, 1808 beendete der Stimmbruch seine jugendliche Sängerkarriere und er mutierte zum angesehenen Komponisten. Richtig berühmt wurde er mit seiner Oper DER VAMPYR. Ausführliches dazu in DRACULA – MYTHEN UND WAHRHEITEN.

 

Pfahl: Darüber wird in einer anständigen Familie nur ungern gesprochen. Schließlich hat schon der eine oder andere Verwandte damit sehr unliebsame Bekanntschaft gemacht. Vgl. auch Knoblauch und Weihwasser.

 

Porphyrie:eine seltene, ernst zu nehmende Krankheit, die Symptome erzeugt, die zur Grundlage von Dracula-Mythen geworden sein könnte. Diese Krankheit schlägt wahllos zu, trifft auch Monarchen. Mehr dazu lesen Sie in DRACULA – MYTHEN UND WAHRHEITEN.

 

Schneewittchen: Vampir mit besonderer Zahnung. Mehr darüber in DRACULA - MYTHEN UND WAHRHEITEN auf Seite 226.

 

Steiermark: In der Vampirliteratur mehrfach vorkommende Gegend, die mit der realen Steiermark ungefähr so viel zu tun hat wie Karl Mays Amerika mit der Realität. Für die englischen Schriftsteller war Steiermark das Synonym für "weit weg" und "unwirtlich", "unentwickelt", "unzugänglich", "geheimnisvoll".

 

 

Streichholz 1: Der Vampir hat es nicht gerne, wenn vor seinen Augen damit herumspielt. Es erinnert ihn auch in der Miniaturausgabe doch zu sehr an den Pfahl (siehe Pfahl).

 

Streichholz 2: Streichhölzern auf dem Fußboden kann der Vampir nicht widerstehen. Siehe Zählzwang.

 

Tirol: Der letzte Vampir von Tirol starb 1889 auf den Schienen der eben eröffneten Achenseebahn. Ein ausführlicher Bericht dazu findet sich in DRACULA - MYTHEN UND WAHRHEITEN.

Transsylvanien: liebliche Gegend im heutigen Rumänien, gilt zu Unrecht als Stammland der Vampire.

 

Vamp: 1. im Jazz eine Begleitfigur, eine kurze, sich ständig wiederholende melodische oder harmonische Abfolge.

 

Vamp: 2. in der Literatur und im Film Begriff für eine verführerische Frau, eng verwandt mit der Femme fatale. Männer werden zugrunde gerichtet, bildhaft „ausgesogen“ und weggeworfen. Hierin besteht auch eine gewisse Verwandtschaft mit dem Thema Vampirwitze („Haben Sie etwas getrunken?“).

 

Vamp: 3. ein unglaublicher Film von 1986, in dem Grace Jones einen ebenso unglaublichen Vampir darstellt. Ziemlich schräg; sehr schöne Szene, wenn die Zähne ausgefahren werden.

www.youtube.com/watch?v=VFTvJVHnbAs

 

Vampir: 1. Gegenstand dieses Buches.

 

Vampir: 2. Ein Flugzeug. Näheres im Buch.

 

Vampir: 3. Ein Staubsauger. Näheres im Buch.

 

Vampir: 4. Als HMS Vampire und später HMAS Vampire wurde dieser Zerstörer der britischen, später australischen Kriegsmarine 1916 in Dienst gestellt und nahm im Zweiten Weltkrieg an vielen Einsätzen teil, ehe er 1942 vor Ceylon von japanischen Bombern versenkt wurde.

 

Vampirbücher: Kann es davon genug geben? Wir glauben, nein...

 

Vampire: Eine jener Erscheinungsformen menschlicher Sehnsucht, wie sie seit Jahrtausenden eine Parallelexistenz zum Menschen führen.

 

Vampüree: Das hat nichts mit Vampiren zu tun, sondern ist in bayerischen Jugendherbergen die scherzhafte Bezeichnung für Kartoffelpüree mit Rote-Rüben-Salat (für norddeutsche Leser: Rote-Beete-Salat).

 

Zahnfee: Die Zahnfee, auch Zahnmaus genannt, spielt im Leben eines jungen Vampirs eine besondere Rolle. Das Sichtbarwerden des ersten Eckzahns wird mit rituellen Freudentänzen gefeiert. Am nächsten Morgen findet der junge Vampir beim Schlafengehen in seinem Sarg ein kleines Geschenk. 

 

Zahnstocher: hilft zumindest gegen sehr kleine Vampire. Sollte in keinem Erste-Hilfe-Kasten fehlen (siehe Bleistift).

 

Zählzwang: eine wirksame Vampirbannmethode. Ausführliches dazu erfahren Sie in DRACULA – MYTHEN UND WAHRHEITEN in dem Beitrag „Haben Vampire eine Störung?“.

 

Zählzwang: 2. Mit dem Ausstreuen von Körnern ist ein Vampir leicht zu beschäftigen und abzulenken, aber nicht vergessen: auch Vögel picken gerne leichte Beute! Bei falschem Timing wird es dann für die vom Vampir Gejagten recht eng ... (hinzugefügt von der Bibliotheque des Vampires)


Zählzwang: 3. Obwohl völlig diesem Zwang ausgeliefert, lernen z.B. bei Graf Zahl (The Count) nicht nur die jüngsten Vampire das Zählen, sondern auch unzählige Menschenkinder. Dies ist nicht nur absolut unblutig und freundlich, sondern auch noch pädagogisch wertvoll - verteufeln wir den Grafen also nicht gleich wegen seiner Marotte. (hinzugefügt von der Bibliotheque des Vampires)