Die Autoren

Christine Klell, österreichische Grafikdesignerin, unterrichtet Ideenmanagement und Kreativitätstechniken an der New Design University in St. Pölten und an der Werbeakademie in Wien.

Für Verlage und Künstler in Österreich und Deutschland entwickelt sie besondere Buch- und Kulturprojekte. Mit „Kribbeln im Kopf“ gestaltete sie einen internationalen Bestseller, der ebenso wie das Buch mit dem Loch, „Visuelle Kreativität“ und „Clou“ (alle drei mit dem Autor Mario Pricken) aus den Bücherregalen nicht wegzudenken ist. Mit „Kribbeln im Kopf – Creative Sessions“ trat sie erstmals auch als Autorin hervor. (alle Hermann Schmidt Verlag, Mainz)

 

Für den Münchener Lotos Verlag, marktführend im Bereich buddhistisch-spiritueller Bücher, schuf sie für mehr als 20 Titel mit dem aus dem Text entwickelten Coverdesign ein ebenso individuelles wie „in der Handschrift unverwechselbares“ Erscheinungsbild. Zuletzt: "Zen oder die Kunst, durch ein Loch zu fallen" von Daniel Silberberg.

Mit dem Cover und dem Booklet für die Hörbuch-Fassung des besonderen Erfolgstitels „Die Kuh, die weinte“ setzte sie die Reihe ihrer CD-Entwürfe prominent fort.  

 

Prachtvolle Einzelbände zu Malern wie Oskar Putz und DeEs Schwertberger oder zu Musikern wie Otto M. Zykan (mit der Autorin und Muskwissenschaftlerin Irene Suchy) (alle Gezeiten Verlag) zeigen, worum es Christine Klell bei der Buchgestaltung geht: es ist ihr besonders wichtig, mit jedem Buch Neuland zu betreten, die Gestaltung mit Text und Inhalt zu einem Gesamten zu verschmelzen. Von diesem luxuriösen Ansatz künden auch zahlreiche Arbeiten und Projekte für Erlebniswelten, Produktpräsentationen und kulturelle Einrichtungen, von André Hellers Swarovski-Kristallwelten und einem Park in Luxemburg bis zur künstlerisch-ästhetischen Planung für das „Napolium“ in Leoben und dem steirischen „Der Fröhliche Weinberg“.

 

Im Styria Verlag gestaltete sie zuletzt den Bild-Text-Band BELLA ARCADIA von Christine Höfferer und das Buch ICH WAR IM SARKOPHAG VON TSCHERNOBYL. DER BERICHT DES ÜBERLEBENDEN des russischen ehemaligen Generals Anatoly N. Tkachuk in der Übersetzung von Reinhard Deutsch.

 

www.christine-klell.com


Reinhard Deutsch beschäftigt sich seit seiner Schulzeit am Schottengymnasium mit Themen der Kulturgeschichte. Als Autor, Dramaturg, Intendant, Projektleiter, Verlagslektor und Geschichtenerfinder hat er an vielen Orten in Österreich und im Ausland gearbeitet. Aufführungen seiner Stücke gab es in sieben Ländern; er entwickelte Projekte und Ideen für Gemeinden, Landes- und Bundesregierungen ebenso wie für Firmen und Institutionen. In der Zusammenarbeit mit Künstlern wie Friederike Mayröcker, Thomas Daniel Schlee, Martin Haselböck, Arvo Pärt, Jürgen Gosch, Rudolf Jungwirth, Iris Berben, Andrea Jonasson, Elisabeth Orth, Michael Heltau, Lutz Hochstraate, Hans Graf, Wolfgang Glück, Fritz Muliar, Stefan Bruckmeier, Ingo Ernst Reihl, Roland Blum, Christian Martin Fuchs, Karl Paryla, Walter Davy, Dietmar Pflegerl, Michael Wallner, André Heller entstanden Bühnenwerke, Shows und künstlerische Projekte.

 

Als Direktor des Ronacher-Theaters holte er als erster den „berühmten Klarinettenspieler“ Woody Allen nach Wien, mit der Figur des Onkel Omar kreierte er einen neuen Typ von Märchenerzähler. Als Kirchenopernlibrettist und Übersetzer (Peter Maxwell Davies, John Tavener, Charles Ives, Alan Janes) pflegt er eine rare Spezies der Musikliteratur.


Bücher, Übersetzungen und Aufsätze umfassen ein Spektrum vom „Handbuch der Bürgerkriege“ über die Herausgabe der Werke von Roda Roda bis zur Auseinandersetzung mit den Künstlern von Theresienstadt, von zahlreichen Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträgen zu Theater- und Literaturthemen bis zur deutschen Fassung des „Buddy Holly“-Musicals.


Aus der langjährigen Zusammenarbeit mit Stefan Seigner entstand die Mitwirkung an der Schaffung von Institutionen und Projekten wie dem „Haus der Musik“, dem „Rad der Geschichte“ am Wiener Riesenrad, dem Berchtesgadener Salzbergwerk ebenso wie die Planung für das Leobener „Napolium“ oder das steirische „Der Fröhliche Weinberg“.

 

In zahlreichen Lehrveranstaltungen an den Universitäten von Salzburg (Mozarteum), Bochum, Witten und Klagenfurt unternahm er den Versuch, die Freude an europäischer Kulturgeschichte zu vermitteln.


Reinhard Deutsch arbeitet als Lektor und Marketingleiter für die Verlagsgruppe Styria. Unter den von ihm im Sommer 2011 betreuten Autoren sind Persönlichkeiten wie der namhafte Schauspieler Gert Voss oder die österreichische Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.

 

Seine sprachkritische Kolumne DEUTSCH-STUNDE erschent regelmäßig in der österreichischen Wochenzeitung DIE FURCHE.

 

 

Veröffentlichungen

 

- Maria Theresia. Geschichte einer Frau. Wien: Österreichischer Bundesverlag  1980. (Hrsg.).

- Das Feuer des Herrn. Kirchenoper. Stuttgart: Bärenreiter 1989.

- Roda Roda erzählt. Wien: Paul Zsolnay Verlag 1990. (Hrsg.).

- Übersetzung: Patrick Brogan, Die Unruhe der Welt. Handbuch der politischen    

  Krisenherde. Wien: Paul Zsolnay Verlag 1990.

- Österreichisches Theaterjahrbuch. Wien: Paul Zsolnay Verlag 1990 (zus. mit Wolfgang Greisenegger).

- Übersetzung: Charles Ives, Concord-Sonata. Linz 1992.

- Haustiere. Zehn Bände. Rastatt 1992.

- Der Ritt auf dem Doppeladler. Wien: Paul Zsolnay Verlag 1993. (Hrsg.).

- Sonne, Mond und Sterne. Salzburg: Residenz Verlag 1993. (Hrsg.).

- Übersetzung: Alan Janes, Die Buddy-Holly-Story. Köln: Hartmann&Stauffacher Verlag 1993.

- Das alte Lied. Köln: Hartmann&Stauffacher Verlag 1994.

- Blutschatten. Köln: Hartmann&Stauffacher Verlag 1995.

- Der Baum des Heiles. Kirchenoper. Wien: Doblinger Verlag 1996.

- Übersetzung: Alan Janes, Trauschein, aber wahr. Köln: Hartmann&Stauffacher Verlag 1997.

- Das Haus der Musik. Museumskatalog. Wien: Christian Brandstätter Verlag 2000.

- Das neue Theater für Linz. Studie zur Zukunft des  Landestheaters. Linz 2002.

- Übersetzung: Peter Maxwell Davies, Gefährliche Botengänge (Oper). London: Chester Verlag 2005.

- Übersetzung: Peter Maxwell Davies, Gäste vom Jupiter (Oper). London: Chester Verlag 2005.

- Der Weg. Oper mit Musik von Arvo Pärt. Wien: Universal Edition 2005.

- Kunst im Angesicht des Todes. In: Tabus und Grenzen der Ethik. Zürich: Peter Lang Verlag 2007.

- Wolfgang Amadeus Mammon. In: Die Geldgesellschaft und ihr Glaube. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2007.

- Salzzeitreise. Museumskatalog. Berchtesgaden 2007.

- Verlorenes Arkadien. Köln: Hartmann&Stauffacher Verlag 2008.

- Übersetzung: John Tavener, Mary of Egypt (Oper). London: Chester Verlag 2008.

- Kopfarbeit. Katalog zur Ausstellung von Margot Stöckl. Wien 2009.

- Dracula – Mythen und Wahrheiten. Ein Handbuch der Vampire. (zus. mit Christine Klell). Wien: Styria Verlag 2010.

- Übersetzung: Anatoly N. Tkachuk: Ich war im Sarkophag von Tschernobyl. Der Bericht des Überlebenden. Wien: Styria 2011.

- Spektakel, Spaß und Sparappell – Die veränderte Freizeitlandschaft. Wien 2011 i.V.

 

Rund 250 Aufsätze in Zeitungen, Zeitschriften, Programmbüchern etc.

 

Ca. 180 Bearbeitungen von Büchern und Übersetzungen als Lektor.

 

Rund 80 Produktionen von Theaterstücken, Revuen und Übersetzungen von Reinhard Deutsch an Theatern in Österreich, Deutschland, Italien.